CBD für Hunde - Einsatzgebiete, Anwendung und Nutzen

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Der Wirkstoff befindet sich in Hanf bzw.
Cannabis und kann bei vielen Beschwerden wie Hautkrankheiten, Schmerzen, Verdauungsproblemen, Entzündungen, Epilepsie und Ängsten hilfreich sein. Cannabidiol ist einer von etwa 120 bekannten Wirkstoffen aus der Hanfpflanze (lat. Cannabis). Die Wirkstoffgruppe wird als Cannabinoide bezeichnet. Cannabidiol wird ausschließlich aus den legalen Nutzhanfsorten (lat. Cannabis) gewonnen.

Warum CBD bei Hunden wirken kann

Hunde verfügen, genau wie wir Menschen, über ein „Endocannabinoid-System“ (ECS). Dieses System wirkt unter anderem auch in Organen, Knochen und der Haut. Eben auf diese Systeme kann CBD wirken. Ängste, Schmerzen oder altersbedingte Beschwerden und Erkrankungen könnten somit unterstützend behandelt werden.

Ein natürliches Schmerzmittel für Hunde

Die Heilpflanze Hanf wird bereits seit Jahrtausenden vielfältig genutzt, doch mit der gezielten Entwicklung von CBD und CBD Produkten wurde eine neue Ära eingeleitet. Zahlreiche Forschungsarbeiten und Studien beschäftigen sich mit der schmerzlindernde Wirkung von CBD. Das CBD auch bei Hunden wirkt kann die Praxis von Tierärzten oft bestätigen. Cannabidiol hat auf das Nervensystem eine stimulierende Wirkung, sodass es möglich ist, die Symptome zu verringern. Der Hund nimmt die Schmerzen weniger wahr. Schmerzmittel, die als Dauergabe verabreicht werden, belasten häufig die Entgiftungsorgane. Eine natürliche Alternative wie CBD für Hunde kann die bessere Variante sein, da sie frei von Nebenwirkungen ist. Schmerzmittel können damit teilweise reduziert oder ganz abgesetzt werden – einen Plan hierfür empfehlen wir gemeinsam mit Ihrem Tierarzt auszuarbeiten.

Durch CBD wurden die Schmerzen eines 9-jährigen Deutschen Schäferhundes aufgrund einer Arthrose (Hüftgelenk) deutlich reduziert

DR. PETER ZIMMER, Tierarzt

Ein natürliches Beruhigungsmittel für Hunde

Hunde sind sehr sensibel und oftmals vielen stressigen Situationen ausgesetzt. Bei vielen Vierbeinern genügt schon eine Unsicherheit des Hundehalters, die sich schnell einmal auf das Tier überträgt. Auch Lärm, beispielsweise zu Silvester oder bei Gewitter, kann auf sie eine sehr stressige und beängstigende Wirkung haben. Auch hier kann das CBD Öl bei Hunden sehr hilfreich sein und eine beruhigende Wirkung entfalten. Im Gehirn wird der Rezeptor CB1 aktiviert. Dieser ist dafür zuständig, dass gewisse Signale zum Ausschütten der Neurotransmitter und damit zum Harmonisieren des Nervensystems gegeben werden. CBD-Öl ruft bei Hunden keinen psychoaktiven Effekt hervor, sodass kein Risiko besteht, das sie „high“ werden.

Studienergebnisse legen nahe, dass CBD bei Probanden, die einer Stresssituation ausgesetzt waren, anxiolytische Eigenschaften aufweist. Es geht hervor, dass CBD die Angst in verschiedenen Situationen mindert. Einer dieser Tests bezieht sich auf die Soziale-Phobie-Skala (SPS), welche Angst in solchen Bewertungssituationen erfasst. CBD reduziert die auftretenden Angstzustände bei einer SAD (Schmerz-Angst-Depression) und dies hängt mit seinen Auswirkungen auf die Aktivität in limbischen und paralimbischen Gehirnregionen zusammen.2,3

2 Zuardi AW et al. Effects of ipsapirone and cannabidiol on human experimental anxiety. J Psychopharmacol. 1993 Jan;7(1 Suppl):82-8. 3 Crippa JA et al. Neural basis of anxiolytic effects of cannabidiol (CBD) in generalized social anxiety disorder: a preliminary report. J Psychopharmacol. 2011 Jan;25(1):121-30.

CBD für Hunde - weitere Einsatzmöglichkeiten

CBD kann vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise:

  • Allergien, Haut- und Fellprobleme und verbesserte Wundheilung
  • Unterstützung des Stoffwechsels und Verdauungstrakts
  • Stärkung des Immunsystems
  • Linderung von chronischen Schmerzen
  • Unterstützung bei einer Epilepsie (Krampfanfälle können zum Teil um bis zu 75 Prozent verringert werden oder halten kürzer an)
  • Beschwerden des Bewegungsapparats oder Gelenkproblemen wie bei Arthrose oder Arthritis
  • Unterstützung bei Entzündungen
  • Linderung von Alterserscheinungen und Altersschwäche
  • Verbesserung der Ausdauer, Vitalität und Appetitlosigkeit
  • CBD soll sogar bei der Bekämpfung von Krebszellen hilfreich sein

Aus den Studien der letzten Jahre ging hervor, dass Cannabinoide dazu dienen, der Bildung von Tumoren entgegenzuwirken. Anschließend stieg das Interesse nach Cannabidiol erheblich, da es keine unerwünschten psychoaktiven Nebenwirkungen hervorruft. In der Tat weist CBD auch antiproliferative und pro-apoptotische Wirkungen auf und es ist bekannt, dass sie die Tumorneovaskularisation, die Migration von Krebszellen, die Adhäsion, die Invasion und die Metastasierung stören.7

7 Massi P et al. Cannabidiol as potential anticancer drug. Br J Clin Pharmacol. 2013 Feb;75(2):303-12.

Das CBD Öl kann bei Hunden immer dann zum Einsatz kommen, wenn natürliche entzündungshemmende Stoffe gesucht werden als auch ein natürlicher beruhigender Effekt gewünscht ist. Es kann die Psyche verbessern, die Ausdauer, Vitalität, Aktivität und Energie steigern, das Immunsystem stärken, die Verdauung und Stoffwechselvorgänge unterstützen und weitere körpereigene Prozesse regulieren. Die Anwendung sollte jedenfalls mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Ein 14-jähriger Mischlingsrüde konnte nach 10 Tagen CBD Einnahme alle Schmerzmedikamente absetzten, welcher der Hund seit über zwei Jahren wegen hochgradiger Arthrose bekommen hatte.

DR. INES KITZWEGER, Tierärztin

Dosierung und Anwendung

Die korrekte Anwendung und Dosierung ist essentiell für den Einsatz von CBD bei Hunden. Sie muss auf Körpergewicht und andere Mediakationen abgestimmt werden. Sprechen Sie daher mit dem Tierarzt.

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Rechtlicher Hinweis: Laut aktueller Rechtslage handelt es sich beim Produkt VEDCBD lediglich um ein Produkt zur Anwendung in der Aromatherapie.

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